Finanzen

Tagesgeld, Festgeld, Anleihen: Wohin mit der Liquidität?

So parken Unternehmen ihre Reserven sicher und flexibel – ein Überblick über die gängigen Anlageformen.

17.10.2026

1 Min. Lesezeit

Sparschwein auf einem Holztisch

Viele Unternehmen halten Reserven für schlechte Zeiten, geplante Investitionen oder Steuerzahlungen. Auf dem Geschäftskonto bringt dieses Geld oft kaum Zinsen. Es gibt sichere Alternativen – wenn man Laufzeit und Verfügbarkeit im Blick behält.

Liquidität einteilen

Ein bewährter Ansatz ist die Aufteilung in Töpfe: eine operative Reserve für laufende Zahlungen, eine Sicherheitsreserve für unerwartete Ausgaben und mittelfristig verfügbares Geld für geplante Vorhaben. Für jeden Topf passt eine andere Anlageform.

Tagesgeld und Festgeld

Tagesgeld ist täglich verfügbar, die Zinsen können sich jedoch jederzeit ändern. Festgeld bietet einen garantierten Zins für eine feste Laufzeit, das Geld ist aber gebunden. Eine Staffelung über mehrere Laufzeiten sorgt dafür, dass regelmäßig Beträge frei werden.

Geldmarktfonds und Anleihen

Geldmarktfonds und kurz laufende Anleihen guter Bonität sind eine weitere Option für größere Beträge. Sie sind nicht von der Einlagensicherung erfasst, unterliegen aber als Sondervermögen beziehungsweise durch die Bonität des Emittenten eigenen Sicherheitsmechanismen.

Einlagensicherung beachten

Die gesetzliche Einlagensicherung gilt in der EU bis zu einer festgelegten Grenze je Bank und Kunde. Unternehmen mit hohen Guthaben verteilen diese deshalb häufig auf mehrere Institute.