Ob E-Mail, Buchhaltung oder Dateiablage: Viele Unternehmen stehen vor der Frage, ob sie ihre IT im eigenen Haus betreiben oder in die Cloud verlagern sollen. Beide Wege haben Vor- und Nachteile.
Kosten
Ein eigener Server erfordert Investitionen in Hardware, Lizenzen und Wartung. Cloud-Dienste werden meist monatlich pro Nutzer bezahlt. Auf den ersten Blick wirkt die Cloud teurer, doch bei ehrlicher Rechnung kommen beim eigenen Server Strom, Ersatzteile und Arbeitszeit hinzu.
Sicherheit und Datenschutz
Große Cloud-Anbieter investieren erheblich in Sicherheit. Gleichzeitig müssen Unternehmen prüfen, wo Daten gespeichert werden und ob ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung vorliegt. Anbieter mit Rechenzentren in der EU erleichtern die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung.
Flexibilität
Die Cloud skaliert mit dem Unternehmen und ermöglicht ortsunabhängiges Arbeiten. Ein eigener Server bietet mehr Kontrolle und funktioniert auch bei Internetausfällen im lokalen Netz.
Hybride Lösungen
Viele Betriebe kombinieren beide Ansätze: Standarddienste wie E-Mail laufen in der Cloud, besonders sensible oder spezielle Anwendungen bleiben im Haus. Entscheidend ist, die Daten nach Bedeutung zu ordnen.
